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Potenzialanalyse

wird durchgeführt in Unna und Lünen

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für Jugendliche ein besonders wichtiger Schritt, der die Schülerinnen und Schüler auf neue unbekannte Dimensionen einstimmt. Der schulisch begleitete Prozess der Berufs ‐ und Studienorientierung unterstützt die Schülerinnen und Schüler darin, ihre Stärken und Interessen zu erkennen und weiterzuentwickeln. Ziel ist, den Jugendlichen eine realistische Anschlussperspektive aufzuzeigen.

Ein zentrales Element in diesem Prozess ist die Potenzialanalyse. Sie steht am Anfang der Berufsorientierung und ermöglicht es den Jugendlichen durch Selbst‐ und Fremdeinschätzung und durch handlungsorientierte Verfahren, ihre Potenziale zu entdecken. Die Potenzialanalyse zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen den eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten annähern und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Sie beinhaltet keine Berufsempfehlung.

In motivierenden Feedbackgesprächen, zu deren Teilnahme auch die Eltern herzlich eingeladen sind, werden die individuellen Stärken positiv unterstrichen und an konkreten Beispielen erläutert. Es wird ein detailliertes, individuelles Kompetenzprofil erstellt, das die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrkräfte erhalten.

ABLAUF DER POTENZIALANALYSE

Die etwa sechsstündige Potenzialanalyse findet als schulische Veranstaltung in den Räumen der Werkstatt im Kreis Unna statt und wird von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern begleitet. Alle Schülerinnen und Schüler erfüllen in Einzel‐ und Gruppenarbeit insgesamt sieben Aufgaben. Dabei werden sie von ausgebildeten Fachkräften nach folgenden Kriterien beobachtet:

• soziale Kompetenzen (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, soziale Orientierung)
• personale Kompetenzen (Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbereitschaft,
   Durchhaltevermögen)
• methodische Kompetenzen (Problemlösefähigkeit, Eigenständigkeit)
• berufliche Basiskompetenzen (motorisches Geschick, Sorgfalt, organisatorisches Geschick)